Wann ist Dein Baby reif für Beikost?

Eines ist uns ganz wichtig: Genauso individuell wie Dein Baby ist, isst es auch. Deshalb gibt es nicht DEN universell gültigen „Baby Beikostplan“. Dennoch existieren ein paar grundlegende Dinge und Fakten beim Thema Beikost-Start, die Du unbedingt beachten solltest. Warte mit der Einführung der Beikost auf jeden Fall die Vollendung des vierten Lebensmonats deines Babys ab, davor ist der Darm des Kindes noch nicht für feste Nahrung bereit.

Ist diese Altershürde genommen, wird Dir dein Baby zeigen, ob es die sogenannte „Beikostreife“ hat. Nimm Dir also Zeit und beobachte dein Kind genau: Interessiert es sich schon für dein Essen, wenn Ihr gemeinsam am Tisch sitzt? Signalisiert es Dir vielleicht sogar, dass es gerne probieren möchte oder führt die Hände oder den Löffel währenddessen an den Mund? Dann spricht nichts dagegen, entspannt und ohne Druck auszuprobieren, ob Du die Ernährung deines Babys um den ersten Babybrei erweitern kannst.

Ist Dein Baby wirklich „beikostreif“?

Bitte lass uns eines noch kurz vorabschicken:  Alles im Leben will gelernt sein und nach Plan läuft es doch sowieso nicht – alte Mama-Weisheit!
Setz Dich also nicht unter Druck, wenn es mit dem ersten Babybrei nicht sofort klappt. Essen soll Spaß machen und deinem kleinen Schatz in erster Linie schmecken! Probiere es mit ein paar wenigen, kleinen Löffeln, da sich dein Baby zunächst an die feste Nahrung und das Schlucken gewöhnen soll. Satt werden kommt später.

Verzieht dein Kind sein Gesicht, dreht vielleicht sogar den Kopf weg und verweigert einen weiteren Löffel? Dann mach Dir und deinem Kind keinen unnötigen Stress: Pack den Löffel weg und probiere es zu einem anderen Zeitpunkt erneut.
Schmeckt es ihm hingegen, lächelt Dein Baby vielleicht sogar oder verlangt nach mehr? Wunderbar! Eindeutiger kann es Dir nicht zeigen, dass es bereit ist für die Einführung der Beikost.

Wie gehe ich bei der Beikosteinführung vor?

Am besten startest Du mit einer leicht bekömmlichen Gemüsesorte. Wir haben uns bei unserem Little Leaf Babybrei ganz bewusst für Pastinake pur entschieden. Babys lieben den eleganten, milden Geschmack der hellen Rübe und sind so auch nicht mit zu vielen neuen Geschmackseindrücken überfordert. Zudem wird die Pastinake oftmals besser vertragen als der Klassiker, die Karotte, die unserer Erfahrung nach leicht „stopft“ und die Verdauung bei manchen Babys erschwert.

Starte unbedingt mit kleineren Mengen, um dem Darm deines Kindes die Möglichkeit zu geben, sich an feste Nahrung zu gewöhnen. Wichtig auch: Dein Baby braucht in Sachen Ernährung noch nicht viel Abwechslung – die neuen Geschmackseindrücke der Beikosteinführung reichen ihm bei nur einer Sorte vollkommen aus. Überfordere dein Kind deshalb nicht und füttere es ruhig ein paar Tage bei mit der gleichen Geschmacksrichtung. Wenn es deinem Baby schmeckt und es die erste Beikost gutverträgt, kannst Du die Menge langsam steigern und so nach und nach eine Milchmahlzeit ersetzen. Wie lange das dauert variiert von Kind zu Kind. Damit dein Baby satt wird, kannst Du dann nach und nach andere Breisorten (z.B. Kürbis + Banane + Apfel oder Pastinake +  Brokkoli  + Birne + Hafer) in den Beikost-Speiseplan mit aufnehmen.

Vielleicht noch eine wichtige Information am Rande: In unseren Babybrei Rezepten ist bereits ein hochwertiges Beikost-Öl mit wichtigen Omega-3-Fettsäuren enthalten. Wenn Du ergänzend selbst Babybrei kochen willst, solltest Du dieses natürlich noch hinzufügen.

Wir wünschen Euch viel Spaß bei der Beikosteinführung und dem Entdecken neuer Geschmäcker. In diesem Sinne: Lasst es Euch schmecken!

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