Wie die Kleinen Gemüse lieben lernen

Gemüse ist gesund, das weiß jeder. Und das gilt natürlich auch für Babys und Kleinkinder ab der Beikostphase. Da die körpereigenen Schutzmechanismen bei Babys und Kleinkindern noch besonders stark ausgeprägt sind, lehnen sie unbekannte Lebensmittel oftmals ab. Sobald die Kleinen selbstständiger werden, wenn sie beispielsweise anfangen zu krabbeln, werden sie von Natur aus vorsichtiger. Zwischen zwei und sechs Jahren sind die Kleinen besonders skeptisch gegenüber neuen Lebensmitteln. Eine Phase, die beinahe jedes Kind einmal durch macht.

Besonders wählerisch sind die Kleinen bei Gemüse.

Denn gegen Süßes kommt das bitter schmeckende Gemüse meistens nicht an. Aber es gibt ein paar Tricks, welche helfen, wenn die Kleinen wählerisch sind. Da das Auge mitisst, sind optische Anreize besonders wichtig. Super eignet sich buntes Fingerfood in den Farben des Regenbogens mit verschiedenen Formen (als Sterne oder Herzen) und in unterschiedlichen Größen. Beliebt sind bei den Kleinen auch Tiergesichter oder beispielsweise Krokodile geschnitzt aus Karotten. Eine super Variante ist auch ein Obstsalat mit vielen bunten Früchten. Das funktioniert auch gut mit Gemüse. Verwende für das Ofengemüse buntes Gemüse wie zum Beispiel mit lila Karotten oder Kartoffeln. Das Fingerfood darf natürlich mit der Hand gegessen werden und die Größeren dürfen gerne beim Zubereiten mithelfen und probieren. So sind die Kleinen mit allen Sinnen dabei.

Die Kombination machts.

Wenn Gemüse eine Zeitlang nicht gut ankommt, hilft es immer beliebte Lebensmittel mit neuen oder nicht ganz so beliebten zu kombinieren. Wichtig ist es „unbeliebte“ Lebensmittel trotzdem immer wieder anzubieten. Je öfter die Kleinen die Auswahl haben, desto wahrscheinlicher probieren sie doch einmal und kommen auf den Geschmack. Da Süßes sehr beliebt ist, kommen süße Gemüsesorten wie Mais oder Pastinake meist relativ gut an. Auch die Kombination von Gemüse und Obst (in Maßen) eignet sich gut, um die Kleinen an verschiedene Geschmacksrichtungen heranzuführen und ihren Geschmack positiv zu prägen.

Nicht vergessen: Der Geschmack der Kleinen wird sich im Laufe der Zeit immer wieder ändern. Was heute nicht schmeckt, kann in einem halben Jahr schon das Lieblingsessen werden. Versuche daher immer kreativ und abwechslungsreich zu bleiben.

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